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Albumbesprechung Brand X - Do They Hurt?AnzeigeTitel: Do they Hurt? Erscheinungsjahr: 1980 Genre: Jazz-Fusion, Rock Bewertung: ![]()
Do They Hurt? ist das fünfte Album der Band Brand X. Das Album erschien im Jahr 1980 und enthält Material der Sessions zum Vorgängeralbum Product. Kommerziell war das Album kein großer Erfolg, was im Fall Brand X aber fast schon die Regel war. Brand X war eine recht gute Jazz-Fusion Band aus England, die aber ziemlich unterbewertet war. Hätte nicht Phil Collins als Drummer die Band stellenweise als eine Art Nebenprojekt betrieben, dann wäre die Band möglicherweise noch unbekannter geblieben. Schade, denn das Niveau der Band war gut. Die Songs: Noddy Goes To Sweden ist ein Song vom Bassisten Percy Jones. Der Jazz-Fusion kommt ohne Gitarre aus. Dominierendes Instrument ist der Fretless Bass von Percy Jones. Der Song ist sparsam instrumentiert, groovt aber angenehm funky. Schade, dass Jones die wenigen guten Ideen nicht durchgängig anbietet. Voidarama von John Goodsall beginnt mit einer eingängigen und relaxten Melodie, im Mittelteil traut sich Goodsall an etwas komplexere Parts und erinnert durchaus an das Mahavishnu Orchestra. Act Of Will ist ein weiterer Goodsall Song. Der Song wirkt eingängiger als der Vorgänger. Mit dem verfremdeten Goodsall Gesang klingt das für Brand X Verhältnisse kommerziell, aber irgendwie verunglückt. Fragile ist etwas komplexer gestaltet. Die Co-Produktion von Jones und Robinson wirkt aber etwas langatmig, auch wenn einen leicht dissonante Sounds ab und zu aus der Lethargie reissen. Cambodia ist ein Song von Goodsall, der zwischen Rock und Jazz-Rock pendelt. Der Song stellt mit der vorzüglichen Gitarrenarbeit Goodsalls und den guten Bassparts von Jones das Highlight des Albums dar. Triumphant Limp von Percy Jones tendiert stärker zum Jazz Fusion. Der Song lebt weniger von großen Ideen als vielmehr von der vorzüglichen Bassarbeit von Jones und den beachtlichen Drumparts von Phil Collins. DMZ wirkt verspielt und abwechslungsreich. Nach einem langsamen Beginn mit sparsamer Instrumentierung legt die Band im weiteren Verlauf zu und spielt einige interessante Parts Richtung Jazz-Fusion ein.
Rezensent: MP
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