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Albumbesprechung Blondie - No ExitAnzeigeTitel: No Exit Erscheinungsjahr: 1999 Genre: New Wave, Rock Bewertung: ![]()
No Exit ist das siebte Studioalbum der Band Blondie. No Exit erschien im Jahr 1999 und es war das erste Album der Band nach dem 1982er Album The Hunter. Blondie gelang mit No Exit ein überraschendes Comeback. Vor allem in Großbritannien lief es für die US-Band Blondie gut. Im UK erreichte das Album Rang 3 der Charts und es gab Gold. Der Song Maria erreichte in Großbritannien Rang 1 der Singlecharts, war aber auch in anderen Ländern ein großer Erfolg. Blondie betraten um 1975 die Szene. Die Band bewegte sich im weiten Feld des New-Wave und bescherte sich und den Hörern Hits wie Heart Of Glass, Call Me oder The Tide is High. Das war alles ganz nett, aber viel mehr auch nicht. Ich denke, dass die Band vor allem von der Ausstrahlung der Leadsängerin Debbie Harry profitierte - von ihrer Stimme eher nicht. Debbie Harry bzw. Blondie verschwanden irgendwann von der Szene. Ich habe mal gehört, dass sich Debbie um den schwer erkrankten Gitarristen der Band gekümmert hat. 1999 überraschte die Band dann mit der Erfolgssingle Maria. In deren Sog verkaufte sich auch das Album No Exit ganz ordentlich. Musikalisch klang die Band erwachsener, stilistisch bedient die Band ein breites Spektrum von Pop bis Rap. Man könnte das Ergebnis durchaus als modernen New Wave bezeichnen. Allerdings erreicht die Band damit nicht die Klasse ihrer besseren Frühwerke. Musikalisch kann man das, wie erwähnt, noch als New Wave bezeichnen. Blondie stellt sich dabei stilistisch breit auf. Bar-Jazz gibt es auf dem Song Boom Boom in the Zoom Zoom Room, nach Country klingt der Song The Dream's Lost on Me. Die Band versucht sich mit dem Titelsong No Exit im Rap und holte sich dazu als Gastmusiker Coolio. Es gibt auch gewisse Anklänge an alte Zeiten. Der Sound auf Screaming Skin erinnert stellenweise an The Tide Is High. Der Beat auf Forgive and Forget erinnert entfernt an Heart Of Glass. Leider wirkt der Charme von früher heute nicht mehr, weshalb die Songs auch nicht überzeugen können. Am ehesten knüpft die Band mit eingangs erwähntem Hitsong Maria an alte Qualitäten an. Ebenfalls nach den frühen Blondie klingt die Coverversion von Out In The Streets.
Rezensent: MP |