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Albumbesprechung Black Sabbath - Heaven And HellAnzeigeTitel: Heaven And Hell Erscheinungsjahr: 1980 Genre: Heavy-Metal Bewertung: ![]()
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Heaven and Hell ist das neunte Studioalbum von Black Sabbath. Das Album erschien im Jahr 1980. Es war das erste Album, nachdem Ozzy die Band verlassen hatte. Für ihn kam Ronnie James Dio, welcher u. a. schon mit Rainbow gute Erfolge feiern konnte. Als Produzent war zum ersten mal der bekannte Heavy-Produzent Martin Birch dabei. Bei Geezer Butler war sich die Band nicht sicher, ob er weiter dabei sein würde. Man engagiert daher vorsichtshalber Geoff Nichols. Nachdem Geezer dann doch sein Bleiben signalisierte, blieb Geoff Nichols als Keyboarder bei der Band. Kurz nach Veröffentlichung des Albums schied Drummer Ward dann aufgrund persönlicher Probleme aus - für ihn kam Vinnie Appice. Ward konnte sich später, nach eigenen Aussagen, aufgrund eines nahezu permanenten Vollrausches praktisch an keinen Moment der Aufnahmen zu Heaven And Hell mehr erinnern. Nachdem die Band mit Never Say Die! einen Totalausfall produzierte und Ozzy nicht mehr dabei war, durfte man gespannt sein, wie es weitergeht. Umso erstaunlicher, dass Black Sabbath mit Heaven And Hell nach Meinung vieler Fans ein wahres Meisterstück vorlegte. Die Band zeigte sich gestärkt, das Album kam bei Publikum und Kritik sehr gut an und es entwickelte sich zu einem der bestverkauften Alben der Band. Grundsätzlich muss man sagen, dass der Weggang von Ozzy extrem spürbar ist. Wer Sabbath wegen Ozzy liebte, für den dürfte Heaven And Hell etwas problematisch sein. Wer Sabbath aber wegen der Musik an sich mochte, für den müsste dieses Album vollauf in Ordnung gehen. Dio brachte frischen Wind in die Band, den sie nach dem Misserfolg von Never Say Die auch bitter benötigte. Er möbelte die Band auf und sorgte dafür, dass Black Sabbath einfach irgendwie zeitgemäßer klangen. Schon der Opener Neon Knights rumpelt ordentlich los. Im Strophenteil erinnert das fast schon an Motörhead. Gewisse Erinnerungen (aufgrund der Vocalparts) zu Rainbow kommen bei Songs wie Lady Evil, Wishing Well oder Lonely Is The Word auf. Auch die typische Ballade fehlt mit Children Of The Sea nicht. Interessant: Bruce Dickinson betonte einmal während eines Interviews, dass dieser Song einen Haupteinfluss für den Iron Maiden Song Children Of The Damned darstellt. Das spricht für sich. Der Titelsong Heaven And Hell hat sich einen Spitzenplatz in der Diskographie von Black Sabbath erobert. Immer wenn der Song gespielt wird, geht es im Publikum gut ab. Der Song besitzt so ziemlich alles, was ein Heavy-Metal Song braucht: gute Riffs, guten Gesang, einen guten Groove sowie schöne dynamische Wechsel. Einzig Walk Away fällt aus meiner Sicht deutlich ab. Der Song klingt zu sehr nach dem 70s Hard-Rock Mainstream.
Rezensent: MP |