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» Audioslave - RevelationsCD-Kritik Audioslave - RevelationsAnzeigeTitel: Revelations Erscheinungsjahr: 2006 Genre: Hard-Rock, Alternative-Rock Bewertung: ![]()
Mit Revelations legte die US-Band Audioslave ihr drittes (und bislang letztes) Studioalbum vor. Das Album erschien im Jahr 2006. Nach der Veröffentlichung verließ Sänger Chris Cornell die Band, Tom Morello schloss sich wieder Rage Against The Machine an. Es ist davon auszugehen, dass das Kapitel Audioslave damit bis auf weiteres geschlossen ist. Audioslave setzte den musikalischen Kurs des Vorgängeralbums fort, allerdings würzte die Band ihren Hard Rock noch stärker mit Elementen aus Funk und Soul. Tom Morello nannte das ganze einmal "Earth Wind And Fire meets Led Zeppelin", was es ganz gut beschreibt. Das Album war wieder erfolgreich und kam vor allem bei Kritikern ganz gut an. Im Gegensatz zum ersten Album erhielt das Album insgesamt bessere Kritiken. Die Verkaufszahlen lagen allerdings hinter denen des Erstlings, viele Fans waren etwas unzufrieden mit dem Album. Die Songs: Revelations trifft in etwa die Aussage von Morello - Earth Wind And Fire meets Led Zeppelin, wobei der Zep-Anteil überwiegt. One and the Same startet mit quäkendem Wah-Wah. Nicht nur deswegen kommen Erinnerungen an Hendrix auf, denn Morello zitiert in der Folge immer wieder den Meister. Der Song groovt wieder wie Hexe, das Solo von Morello klingt geil. Sound of a Gun beginnt im Stil von Coldplay oder Travis. Die Strophen des Songs sind sehr soft konzipiert, der Refrain legt härtemäßig zu. Until We Fall ist balladesk gehalten, mit hohem Akustikgitarrenanteil. Ein schöner Song, der sich wie ein Mix aus US-Rock und Alternative anhört. Original Fire rockt gut mit vielen Classic-Rock Zitaten und schönen Alternativeanteilen. Broken City ist das, was man sich vielleicht unter einem Alternative Blues vorstellen könnte. Der Song beginnt bluesig, besitzt aber viele Alternativeparts und einige psychedelische Momente. Somedays ist einer der Kernsongs des Albums. Der Song rockt in der Tradition des Titelsongs Revelations und klingt mit dem eingängigen Refrain sehr gut. Shape of Things to Come knüpft stilistisch an die ersten Aufnahmen der Band an. Viel klassischer Riffrock plus langsame Strophenteile und harter Refrain ergeben klassische Audioslave Sounds. Jewel of the Summertime ist eine abgedrehte Alternativenummer mit vielen funky Parts. Wide Awake besitzt wieder den Mix aus ruhigen Strophen und härterer Bridge und Refrain. Die ruhigen Parts erinnern an Alternative- bis Grunge-Sounds, der Refrain wirkt sehr eingängig. Nothing Left to Say But Goodbye ist ein Song mit vielen psychedelisch anmutenden langsamen Parts, welche den Song tragen. Der Song klingt wie eine moderne Variante der psychedelischen Beatlesphase. Moth beendet das Album im klassischen Audioslavesound. Ruhige Strophen mit härterer Bridge und Refrain. Die ruhigen Parts klingen alternative, die harten Parts funky.
Rezensent: MP Ins Album reinhören:
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