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Startseite » Rezensionen von A - Z
» Audioslave - AudioslaveCD-Kritik Audioslave - Audioslave
Titel: Audioslave Erscheinungsjahr: 2002 Genre: Hard-Rock, Alternative-Rock Bewertung: ![]()
Audioslave ist das selbstbetitelte Debütalbum der US-Band Audioslave. Es erschien im Jahr 2002. Audioslave wurde vorab als eine Supergroup gehandelt, mit dem Album konnte die Band diesen durchaus Status bestätigen. Das Album kann als eine Reminiszenz an Bands wie Led Zeppelin, Black Sabbath, Rage Against The Machine sowie Soundgarden verstanden werden. Kein Wunder - die Band bestand ja aus Mitgliedern von Rage Against The Machine und Soundgarden, deren Wurzeln lagen durchaus im klassischen Hard-Rock. Das Album wurde von Kritikern unterschiedlich bewertet, aber es wird allgemein zu den Meilensteinen der modernen Rockmusik gezählt. Die Band legte mit den Songs Cochise, Show Me How to Live, What You Are, Like a Stone und I Am the Highway gleich fünf erfolgreiche Singles vor. Like A Stone wurde als Best Hard Rock Performance für den 2004 Grammy Award nominiert. In den USA bekam die Band dreifach Platin für das Album. Das Debütalbum ist das erfolgreichste Album der Band Audioslave. Wie erwähnt, wurde das Album von Kritikern unterschiedlich bewertet. Während man Cornells Gesang in der Regel immer lobte, wurde der sonstige Inhalt des Albums oft als uninspiriert und überzüchtet betrachtet. Andere lobten allerdings die gelungene Symbiose aus modernen Sounds und alten Heavy Sounds der Marke Led Zeppelin und Black Sabbath. Viele sahen in Audioslave die große Hoffnung des modernen Heavy Metal. Die Songs: Cochise eröffnet das Album hart und fast bedrohlich, Morello verwöhnt uns mit Gitarrenkapriolen wie seinem legendären Hubschraubersound. Danach wird es bodenständig und hart rockend, hier lassen Led Zeppelin vernehmlich grüßen. Ein guter Einstieg. Show Me How to Live ist insgesamt grooviger und nicht ganz so hart. Wieder gibt es gewisse Einflüsse von Zeppelin oder auch Black Sabbath, vor allem im Refrain wird es schön heftig. Wieder ein guter Rocker, da kann man nicht mäkeln. Gasoline wird anfangs von einem klassischen Single Note Riff getragen, danach wird es erstmals deutlich grungiger. Das klingt wieder ganz gut mit dem guten Cornell Gesang und den schönen Gitarrenparts von Morello. Wieder wird im Refrain heftig zugelegt, der Song ist sonst eher getragen. What You Are geht aus meiner Sicht wieder eher in dei Grunge bis Alternative Richtung. Im Strophenteil sehr getragen, im Refrain relativ hart. Wie Gasoline ein gelungener Song. Das abgedrehte Morello Solo ist schön, wenn auch etwas kurz. Like a Stone erinnert auch wieder in starkem Maß an den klassischen Grunge. Anfangs sehr minimalistisch und dominiert von Cornells Gesang legt die Band in Bridge und Refrain etwas zu, ohne ganz hart zu werden. Auch hier gibt es ein schönes fast psychedelisches Solo von Morello. Set It Off rockt dann, nach anfänglichen Morello Spielereien, wieder härter los. Das klingt wieder etwas mehr nach klassischen Heavy a la Led Zeppelin bzw. in dem Fall im Riff nach Deep Purple. Shadow on the Sun ist wieder mit seinem verspielten Sounds und den härteren Einwürfen stilistisch eher im klassischen Soundgarden-Gefilde angesiedelt. Wieder ein schöner Song, der vor allem vom Charisma Cornell's lebt. I Am the Highway erinnert mich fast schon an klassische US-Singer Songwriter. Ein schöner Song, der aufgrund der Performance Cornell's natürlich immer weit entfernt vom klassischen US-Rock ist. Dennoch liegt das schon nahe an Styles wie Southern-Rock oder ähnlichen typischen US-Rocksounds. Exploder groovt wieder schleppend und hart. Genial ist das Fundament von Bass und Drums, dazu singt Cornell klasse und Morello spielt songdienliche Gitarrenriffs ein. Toll. Hypnotize überrascht etwas und bricht doch aus dem bisherigen Schema aus. Die Drums klingen fast Dancemäßig. Das klingt wie eine Variante der U2-Dancefloorexperimente. Alles in allem gewöhnungsbedürftig, aber nicht schlecht. Toll wieder einmal die Gitarrenspielereien von Morello. Bring Em Back Alive beginnt sehr verhalten, steigert sich dann über fast psychedelische Parts in den gewohnt harten und groovigen Rock, den man auf den anderen Nummern gehört hatte. Wieder nicht schlecht, Riffmäßig sehr an Black Sabbath erinnernd. Light My Way ist wieder ein gelungener Mix aus klassischem Hard-Rock und Grunge bis Alternative-Rock. Das passt wieder gut, wieder sind die Strophenteile eher ruhig gehalten, der Refrain dagegen rockt hart. Getaway Car kommt praktisch komplett ohne harte Parts aus. Der Song ist ein interessanter Mix aus klassischer Rockballade und diesen typischen ruhigen Grungeparts. Auch hier finde ich den Mix sehr gelungen. The Last Remaining Light beschließt das Album, wie der Vorgängersong, praktisch ohne die ganz harten Parts. Der Song ist fast schon psychedelisch aufgebaut und hat wieder sehr viel vom klassischen Soundgardensound. Über allem thront dabei immer Cornell mit seinem charismatischen Gesang. Ein toller Abschluss, da kann man nicht meckern. In der Besetzung musste Audioslave eigentlich als Supergroup gehandelt werden. Tatsächlich legte die Band dann auch ein Debütalbum vor, welches die hohen Erwartungen durchaus erfüllen konnte. Zumindest des Fans sahen das so. Die Kritiker waren etwas uneinig. Vielen fehlten die großen Neuerungen. Aber aus meiner Sicht war das hier nicht unbedingt notwendig, denn die Band machte das, was sie ohnehin gut kann - nämlich einen Mix aus Grunge und klassischem Hard-Rock zu präsentieren. Aufgrund der ziemlich dominierenden Musiker Cornell und Morello hat das immer viel mit Soundgarden bzw. Rage Against The Machine zu tun. Außerdem hört man immer wieder vernehmliche Zitate aus klassischem Hard-Rock a la Led Zeppelin, Black Sabbath oder auch Deep Purple. Mir persönlich gefällt das gut. Die Songs sind alle gut und äußerst gut konsumierbar. Cornell singt, wie immer, extrem gut. Morello brilliert immer wieder mit seinen Spielereien, auch wenn er sich nach meinem Geschmack zu sehr zurückhält. Commerford und Wilk geben dem Ganzen einen richtig geilen Groove. Ein gutes Rockalbum, auch wenn die großen Überraschungen etwas ausbleiben. Die Tracks:
Rezensent: MP Ins Album reinhören:
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