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CD-Kritik Bryan Adams - Cuts Like A Knife
Titel: Cuts Like A Knife Erscheinungsjahr: 1983 Genre: Rock Bewertung: ![]()
Cuts Like a Knife ist das dritte Soloalbum von Bryan Adams. Es erschien im Jahr 1983 und stellt im Prinzip den Durchbruch von Adams dar, denn mit dem Album schaffte er es zum ersten Mal in die Top 10 der US-Albumcharts. Außerdem konnte er die Single Straight From The Heart hoch platzieren und zwei weitere Singles relativ hoch in die Charts bringen. Im Heimatland Kanada war Bryan ohnehin schon sehr bekannt, aber mit dem Album verschaffte er sich in den USA nachhaltig Gehör. Im Sog des Erfolges nahm man auch in Europa zum ersten Mal so richtig von Bryan Adams Notiz. Alles was danach kam, war im Prinzip noch erfolgreicher und Adams konnte bis in die 1990er kommerziell extrem erfolgreich agieren. Danach machte er sich dann etwas rarer und konzentrierte sich immer wieder auf seine große Liebe, die Fotografie. Musikalisch kann man das Album aus meiner Sicht in drei Hauptstilistiken aufteilen, denn Adams pflegte anfangs einen relativ genau definierbaren Stil: Balladen, softe Rocksongs und etwas schnellere Rocksongs mit schönen Gitarrenanteilen. Eine Spezialität von Adams waren anfangs vor allem die relativ einschmeichelnden Rocksongs in mittlerem Tempo und mit sehr eingängigen Refrains. Auf dem Album hat er einige davon angesammelt, u. a. The Only One, This Time, What's It Gonna Be und vielleicht auch noch das etwas verunglückte Let Him Know. Was ich bemerkenswert finde ist das Intro zu This Time, welches die deutsche Band PUR wohl auch irgendwann einmal gehört haben muss. Balladen sind eine gewisse Spezialität von Adams, das hat man später leider etwas überdeutlich merken müssen. Die beiden Balladen auf diesem Album sind aber gut. Straight From The Heart ist eine solche Ballade, sie gehört zu den besten Songs, die Adams überhaupt vorlegte. The Best Was Yet to Come ist noch softer und fast schon nachdenklich, aber auch nicht schlecht. Zum dritten gibt es dann noch den Gitarrenrocker Adams, der einige wirklich schöne Songs vorlegte. Aus meiner Sicht handelt es sich dabei um seine besten Songs. Auch hier gibt es welche davon. Das Highlight ist für mich der Titelsong Cuts Like A Knife. Da passt alles, der Refrain ist bärenstark. I'm Ready ist auch gut gelungen und sehr treibend angelegt. Don't Leave Me Lonely hat auch viele gute rockige Gitarrenparts. Take Me Back gehört trotz eines eher verschleppten Tempos auch dazu. Bryan Adams legt mit Cuts Like A Knife ein wirklich wichtiges Frühwerk vor. Musikalisch gibt es da nicht viel zu mäkeln, es handelt sich größtenteils um klassischen Adams-Gitarrenrock - mal härter, mal softer und mal balladesk. Ein Händchen für gute Melodien hatte Adams schon immer, das zeigt er hier wiederholt. Die Songs sind handwerklich ganz gut gelungen, die Band performt auch gut. Der Titelsong und die Ballade Straight From The Heart ragen aus meiner Sicht aus den Songs heraus, die anderen Songs sind ordentlich bis gut gelungen. Überflüssig finde ich persönlich den Song Let Him Know. Die Tracks:
Rezensent: MP
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