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CD-Kritik AC/DC - Who Made Who

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Interpret: AC/DC

Titel: Who Made Who

Erscheinungsjahr: 1986

Genre: Hard-Rock

Bewertung: Wertung: 6 von 10 Sternen

(6/10 - Rezensionen: 1)

 

Rezension:

Who Made Who wurde 1986 veröffentlicht und war im Prinzip das elfte Studioalbum der Band AC/DC. Es ist aber eigentlich kein komplett eigenständiges Album. Who Made Who wurde als Titelmusik zum Stephen King Film Maximum Overdrive (Rhea M - es begann ohne Warnung) konzipiert. Dazu steuerte die Band AC/DC drei neue Titel bei. Alle anderen Titel sind älter, wobei leider nur ein Titel aus der Bon Scott-Zeit stammt (Ride On). Wenn man so will handelt es sich bei diesem Album nicht um ein neues Album. Ein Greatest Hits Album ist es jedoch auch nicht, weil dafür zu viele der großen Hits fehlen. Also: nicht viel Neues plus drei neue Songs.

Das Album kam in einer Phase heraus, als sich die Band in einer Krise befand. Das muss man so sagen. Nach dem Album Back In Black ging es kontinuierlich bergab. Die Vorgängeralben von Who Made Who waren nicht so berauschend. Auch Who Made Who kam bei Kritikern nicht wirklich gut an. Es hat auch bei Fans nicht den allerbesten Ruf. Ich finde das Album nicht ganz so schlecht. Die Songauswahl ist interessant und im Hinblick auf den Film wirklich gut getroffen. Ich würde sogar sagen, die Auswahl ist sehr gut. Die drei neuen Songs Who Made Who, D.T. und Chase the Ace sind ganz interessant gestaltet, wobei es soundmäßig etwas vom alten Sound weg geht. Who Made Who ist noch relativ typisch AC/DC, ein sehr klassischer Song. D. T. und Chase The Ace sind allerdings deutlich fetter instrumentiert. Chase The Ace ist recht flott und instrumental gehalten, D. T. eher schleppend. Das klingt nicht schlecht, wenngleich die Songs im Vergleich zu alten AC/DC Sachen nicht überragend sind.

Die Auswahl älterer Songs ist wirklich sehr gelungen. Da braucht man Fans nicht viel erzählen. You Shook Me All Night Long, Hells Bells und For Those About To Rock sind Hits und Bandklassiker von 1980 und 1981. Ride On ist eine Spitzennummer von 1976, noch im frühen harten Boogie Stil der Band gehalten und mit Sänger Bon Scott. Sink The Pink und Shake Your Foundations gehörten zu den bekannteren Songs des Albums Fly On The Wall. Sie dürften der breiten Masse aber eher unbekannt sein.

Also: Who Made Who ist letztlich ein typisches und klassisches AC/DC Album. Die Qualität ist gewohnt gut. Klar: wer AC/DC nicht mag, mag die Platte auch nicht. Wer die Band mag, mag die Platte. So einfach ist das bei AC/DC. Wegen der drei neuen Tracks war das Album auch für AC/DC Fans interessant, die sechs restlichen Songs sind dann noch eine schöne Dreingabe. Durch die Soundtrack-Konzeption hat das Album nichts von einem Best-Of Album, das macht es auch wieder ganz interessant. Ich finde das eigentlich ganz ordentlich, allerdings zählt das Album natürlich nicht zum besten, was AC/DC gemacht hat.

Die Tracks:

  1. Who Made Who – 3:26
  2. You Shook Me All Night Long – 3:30
  3. D.T. (A. Young, M. Young) – 2:53
  4. Sink the Pink – 4:13
  5. Ride On (Bon Scott, Young, Young) – 5:51
  6. Hells Bells – 5:12
  7. Shake Your Foundations – 4:10 (CD) 3:53 (vinyl)
  8. Chase the Ace (Young, Young) – 3:01
  9. For Those About to Rock (We Salute You) – 5:53

Rezensent: MP