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CD-Kritik AC/DC - Highway To HellAnzeigeTitel: Highway To Hell Erscheinungsjahr: 1979 Genre: Hard-Rock Bewertung: ![]()
Highway To Hell ist ein Album der Band AC/DC. Das Album stammt aus dem Jahr 1979 und zählt zu den erfolgreichsten Alben der Band. In den USA gab es immerhin 7-fach Platin für das Album. Für AC/DC bedeutete das Album auch den Durchbruch in den USA. Es war das erste AC/DC Album, welches überhaupt in die Top 100 in den USA kam. Fans und Kritiker waren begeistert von dem Album, Highway To Hell zählt heute zu den Klassikern der Band. AC/DC haben eine klare musikalische Botschaft. Die Musik ist äußerst sparsam arrangiert, kommt aber immer direkt auf den Punkt. AC/DC klingt immer nach AC/DC und nie nach etwas anderem und kaum ein anderer klingt so richtig nach AC/DC. Wenn man AC/DC anhört, dann muss man unweigerlich mit dem Kopf wackeln und den Füßen stampfen. Das ist so - und das ist die Botschaft ihrer Musik. Die Band hat eine extrem treue Fangemeinde, und wahrscheinlich mindestens genauso viele Menschen, welche die Band hassen. Egal - unverdrossen macht die Band seit etwa 1974 ihre Musik. In den Anfangsjahren pflegte die Band eine Art härteren Boogie-Rock, welchen sie dann im Lauf der Jahre zu ihrem klassischen Hard-Rock entwickelten. Bis 1980 prägte der brachiale Gesang von Bon Scott die Band nachhaltig, seither bedient Brian Johnson das Mikro. Die besten Alben stammen nach Dafürhalten der meisten Fans aus der Phase bis 1980. Als ein Höhepunkt wird gerne Back In Black bezeichnet. Ein sehr typisches und gut gelungenes Album aus der früheren Bandphase ist Highway To Hell. Die Songs: Der Titelsong Highway To Hell ist ein Genre-Klassiker. Schleppend, schwer, sparsam instrumentiert und mit einem heftig krächzenden Scott. Rhythmisch ein kleines Meisterwerk und einer der Hard-Rockklassiker schlechthin. Girls Got Rhythm ist etwas schneller gespielt. Rhythmisch wirkt das extrem tight, der Refrain klingt superb. Walk All Over You fängt hymnisch an und legt im weiteren Verlauf permanent zu. Touch Too Much besitzt, wie Highway To Hell, Ohrwurmcharakter und gehört zu den Hymnen der Band. Beating Around The Bush ist eine sehr schnelle Nummer, die einfach nur Spaß macht. Shot Down In Flames ist einer der typischen sparsam instrumentierten Bandsongs. Man wundert sich, warum einem trotz verschlepptem Tempos immer Kopf und Füße wackeln. Aber solche Nummern reissen einfach mit. Get It Hot tendiert Richtung Boogie-Rock und erinnert somit an frühere Alben. If You Want Blood ist ein weiterer Klassiker der Band. Der Song ist nicht extrem schnell, aber auf Zug gespielt. Dazu gibt es einen schönen Mitgröhl Refrain, und so ist ein typischer Bandklassiker entstanden. Love Hungry Man fällt etwas aus dem Rahmen, weil der Song sehr melodisch und fast schon zahm wirkt. Night Prowler kommt richtig schleppend und etwas bluesig rüber. Der Song wirkt sehr bedrohlich, besitzt aber Mitsingpotential und Angus Soli satt.
Rezensent: MP
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