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CD-Kritik AC/DC - Highway To Hell

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Interpret: AC/DC

Titel: Highway To Hell

Erscheinungsjahr: 1979

Genre: Hard-Rock

Bewertung: Wertung: 7 von 10 Sternen
(7/10 - Rezensionen: 1)

 

Rezension:

AC/DC haben eine klare musikalische Botschaft. Alles äußerst sparsam arrangiert, aber immer direkt auf den Punkt. Four To The Bar. AC/DC klingt immer nach AC/DC und nie nach etwas anderem und kaum ein anderer klingt so richtig nach AC/DC. Wenn man AC/DC anhört, dann muss man unweigerlich mit dem Kopf wackeln und den Füßen stampfen. Das ist so - und das ist die Botschaft ihrer Musik. Die Band hat eine extrem treue Fangemeinde, und wahrscheinlich mindestens genauso viele Menschen, welche die Band hassen. Egal - unverdrossen macht die Band seit etwa 1974 ihre Musik. Bis 1980 prägte der brachiale Gesang von Bon Scott die Band nachhaltig, seither bedient Brian Johnson das Mikro. Die besten Alben liegen nach Dafürhalten der meisten Fans vor 1980. Als ein Höhepunkt wird gerne Back In Black bezeichnet. Ein sehr typisches und gut gelungenes Album ist Highway To Hell.

Der Titelsong Highway To Hell ist ein Klassiker. Schleppend, schwer, sparsam instrumentiert mit einem heftig krächzenden Scott. Rhythmisch ein kleines Meisterwerk und einer der Hard-Klassiker schlechthin. Girls Got Rhythm ist etwas schneller gespielt. Aber auch wieder typisch sparsam instrumentiert und rhythmisch extrem tight. Klasse Refrain, superbe Hard-Rock Nummer. Walk All Over You fängt hymnenhaft an und legt dann richtig zu. Ein Song der schnelleren Sorte. Touch Too Much wurde ausgekoppelt und hat fast schon Ohrwurmcharakter. Sehr gut. Beating Around The Bush ist eine sehr schnelle Nummer, die richtig Spass macht.

Shot Down In Flames ist wieder eine der typischen schleppenden und sparsamen Nummern. Man wundert sich, warum einem trotzdem immer der Kopf und die Füße wackeln. Aber solche Nummern reissen einen einfach mit. Get It Hot ist im Boogie Stil gehalten. Schöne Nummer. If You Want Blood ist ein Klassiker der Band. Ein typischer mitreißender Song. Nicht extrem schnell, aber auf Zug gespielt. Schöner Mitgröhl Refrain, klasse Song. Love Hungry Man fällt etwas aus dem Rahmen. Ein fast schon zahmer Song mit melodischer Struktur. Night Prowler kommt richtig schleppend und etwas bluesig rüber. Wirkt sehr bedrohlich, ist aber ein klasse Song mit Mitsingpotential und Angus Soli satt.

AC/DC sind die Könige des Rhythmus. Ein sattes Fundament legen Bass und Drums, dazu überzeugt an der Gitarre der Rhythmusmagier Malcolm Young. Über die Qualitäten von Bon Scott kann man streiten - aber die Botschaft dieser Songs konnte kaum jemand besser rüberbringen. Und unser kleiner Freund Angus bringt seine SG immer wieder zum Qualmen. Highway To Hell macht Spaß und kann für den Interessierten ein idealer Einstieg sein. Wer guten und ehrlichen Rock mit viel Groove mag, der sollte sich das Album anhören. Für mich eines der besten Alben der Band.

Die Tracks:

  1. Highway to Hell – 3:28
  2. Girls Got Rhythm – 3:23
  3. Walk All Over You – 5:10
  4. Touch Too Much – 4:27
  5. Beating Around the Bush – 3:56
  6. Shot Down in Flames – 3:22
  7. Get It Hot – 2:34
  8. If You Want Blood (You've Got It) – 4:37
  9. Love Hungry Man – 4:17
  10. Night Prowler – 6:27

Rezensent: MP